Die Eigenbluttherapie ist eine unspezifische Reiztherapie und gilt als sogenannte Umstimmungsbehandlung. Das in die Muskeln injizierte Eigenblut des Patienten soll das Immunsystem anregen und die Selbstheilungskräfte aktivieren. Damit stehen dem Organismus zusätzliche Informationen zur Verfügung, um gestärkt gegen körperfremde Eindringlinge wie Viren oder Bakterien vorzugehen. Bei anderen Krankheiten steht eher eine Verbesserung der Fließfähigkeit des Blutes im Vordergrund.

 

Anwendungen sind zum Beispiel:

Eine Eigenbluttherapie wird oft unterstützend im Zusammenwirken mit anderen Therapien angewendet, um die allgemeine Abwehrkraft des Körpers zu steigern. Gerade, wenn das Immunsystem und die Körperregulation, also die Selbstheilung, unspezifisch aktiviert und normalisiert werden sollen, wurden gute Erfahrungen mit der Eigenblutbehandlung gemacht. Sie gilt als sinnvolle Therapie bei

  • hoher Anfälligkeit gegen Erkältungserkrankungen
  • Immunschwäche und Immunmodulation
  • akuten virale und bakterielle Infektionen
  • alte chronischen Krankheitsprozesse
  • Allergien
  • Hauterkrankungen (Ekzeme)
  • Pilzinfektionen
  • Blutbildungsstörungen
  • Durchblutungsstörungen
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Asthma bronchiale /COB
  • Erschöpfungszuständen
  • Rekonvaleszens

Nebenwirkungen und Risiken

Normalerweise wird die Behandlung mit Eigenblut gut vertragen. Direkt nach der Behandlung kann es allerdings zunächst zu einer kurzfristigen Erstverschlimmerung kommen. Dies ist ein Zeichen der Heilungsreaktion und zeigt die Wirksamkeit der Therapie. Selten kommt es zu Unverträglichkeitsreaktionen wie Schwindel oder Fieber.

Gegenanzeigen

Die Eigenbluttherapie sollte nicht bei Blutgerinnungsstörungen, Venenentzündungen sowie bei der Einnahme von Glukokortikoiden, Blutverdünnungsmitteln und Immunsuppressiva angewendet werden.

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Oktober 2019